Die Zeit für ein drittes Album ist gekommen und der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können, denn die Band feiert dieses Jahr außerdem ihr zehnjähriges Bestehen. Alles begann in einer mittelgroßen und rauen Stadt in Schweden…
In einem Keller in Borlänge träumten fünf junge Kerle davon, vor einem großen Publikum zu spielen und ganz groß raus zu kommen. Nach sechs Jahren des Ausprobierens entschieden sich Sugarplum Fairy, den HipHop hinter sich zu lassen und sich ganz den Sixties, den Beatles und den Lederjacken zu widmen und waren zu allem bereit, als sie ihre erste EP „Stay Young“ im April 2004 veröffentlichten. Die erste Hit-Single „Sweet Jackie“ kam etwas später im selben Jahr, gefolgt von dem Album  „Young and Armed“.
Durch das Debutalbum erhielten sie die Aufmerksamkeit und den Erfolg, den sie für den jungen, sorgenlosen und rotzfrechen Pop benötigten, den man von den Beatles, den Rolling Stones und The Who kennt.
Nach Abschluss der Album-Tour wussten die Jungs, um was es ging. Mit dem zweiten Album „First Round, First Minute“ konnten Sugarplum Fairy dann auch verdeutlichen, dass sie sich weiterentwickelt hatten und zu einer selbstbewussten Band herangewachsen waren.

Zwei Jahre später sind die vier Jungs von Sugarplum Fairy sehr stolz, „The Wild One“ zu präsentieren, ein Album, auf das sie noch stolzer sind, als auf alle anderen.
In der Bambina Pizzeria, einem italienischen Restaurant in Stockholm, fing die Arbeit zu „The Wild One“ an. Dort lud die Band ihren zukünftigen Produzenten Ronald Spremberg auf die beste Pizza ein. Spremberg ist nicht nur ein hervorragender Produzent, der zuvor bereits mit den Jungs zusammenarbeitete, sondern es gab angeblich noch einen weiteren Grund, weshalb Sugarplum Fairy unbedingt mit ihm ins Studio gehen wollten. „Ronald hat einen super Körper mit gut ausgebildeten Muskeln. Er sah aus, als wenn er mit uns mithalten kann und nicht nach ein paar Wochen Studioarbeit erschöpft ist“, meint Carl Norén feixend.
Natürlich war das nicht die ganze Wahrheit. Sugarplum Fairy wollten keinen Produzenten, der das Album so wie jede andere Band, die sie mochten, klingen lies. Sie wollten einen Produzenten, der verstand wie SIE klingen wollten!
 „Wir haben uns selber gefunden und wissen wie wir klingen möchten. Es ist so als hätten wir uns selbst verstanden“, sagt Carl Norén.
„Wir wollen ein Gefühl zum Ausdruck bringen, dass es uns egal ist, was Leute von uns denken. Irgendwie waren wir in manchen Dingen schon immer Außenseiter, und dieses Gefühl spiegelt sich in den Texten von „The Wild One“ wieder. Als wir in Borlänge lebten gehörten wir nirgendwo richtig dazu, also zogen wir nach Stockholm in dem Glauben, da passen wir hin. Aber so war es nicht, und das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.“

Also packten Sugarplum Fairy ihre Instrumente und gingen in das beste Aufnahmestudio, in dem sie je waren. In einem Haus auf Malaga mit Pool, Tischtennisplatte, eigenem Koch und einer Menge Inspiration wurde „The Wild One“ geboren.
Dieses Paradies auf Erden war der perfekte Ort, um ein grandioses Album aufzunehmen. Hier fanden die fünf Jungs von Sugarplum Fairy zurück zu dem was sie immer verbunden hat, ihre Freundschaft. Sie konnten die kommerzielle Partnerschaft zur Seite legen und einfach Spaß haben, wieder zusammen zu spielen.

Es ist kein thematisches Album, das Sugarplum Fairy veröffentlichen, obwohl „The Wild One“ in ihren Texten, in ihrer Musik und selbst in ihrem Image immer präsent ist.
Die Brüder Carl und Viktor Norén, die zusammen alle Lieder schreiben, waren diesmal mutiger. Jedoch werden Fans immer noch dieselben Melodien wieder erkennen, die Sugarplum Fairy so gut beherrschen, und genauso werden andere verstehen, was es ist, das Sugarplum Fairy so besonders macht und so weit gebracht hat. Der raue, aber eingängige Pop ist immer noch da, und das Gefühl des Außenseiters ist sehr verdeutlicht in den Texten. Die fünf Jungs haben den Ruf, eingängige Rocksongs zu schreiben und herausragende Live-Shows abzuliefern. Sie ziehen ihr eigenes Ding durch und haben demzufolge passend ihr drittes Album „The Wild One“ genannt, natürlich nach dem Marlon Brandon - Klassiker von 1953.

Sugarplum Fairy:
Victor Norén – Vocals & Bass
Carl Norén – Vocals & Guitar
Kristian Gidlund – Drums
David Hebert – Bass Organ
Jonas Karlsson – Lead guitar